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  Vor 40 Jahren - die letzte Mondlandung
Geschrieben von: Rainer Blum - 11.12.2012, 19:25 - Forum: Die LSK / LV - Keine Antworten

Liebe Interessenten im Forum!

Dieser Dezember 2012 wartet mit einem historischem Moment auf, an das man kaum mehr einen Gedanken verlor:
Es liegt tatsächlich 40 Jahre zurück, daß der letzte Mensch (von 12 insgesamt) den Mond betrat.

Mithin auch die spektakuläre Frage:

Spricht der 13. Mensch auf dem Mond Chinesisch?

Gedanken am Jahresende 2012 zum
40. Jahrestag der letzten Landung der
Amerikaner auf dem Erdtrabanten


Einen interessanten Abriß aus der Feder von Gerhard Kowalski(für dapd)für alle Interessenten aktuell im Forum (ungekürzt):

— Als US-Astronaut Eugene “Gene” Cernan am 14. Dezember 1972 als 12. und bislang letzter Mensch den Mond verließ, versprach er auch im Namen seiner Mannschaftskameraden Ron Evans und Harrison “Jack” Schmitt, wieder zu kommen – so Gott will, “mit Friede und Hoffnung für die ganze Menschheit”.

Doch auch 40 Jahre danach ist das Versprechen Cernans nicht erfüllt.

Erstmals ein Geologe an Bord

“Apollo 17″ war am 07. Dezember als letztes von sechs Raumschiffen gestartet. Als
Landeort hatte man mit Bedacht die Berg- und Kraterwelt von Taurus-Littrow am
Ostrand des Mare Serenitatis ausgewählt. Die Wissenschaft versprach sich hier
wichtige Erkenntnisse über die Zeitskala der geologischen Ereignisse.
Mit Schmitt betrat zudem am 11. Dezember erstmals ein Geologe den Mond, um ihn
fachmännisch zu untersuchen. “Das ist ja absolut unglaublich – absolut
unglaublich!”, rief er aus, als er mit Cernan die von hohen Bergen umgebene Ebene
sah. Beide Männer arbeiteten ein umfangreiches Programm ab, wozu auch das
Bohren einer zweieinhalb Meter langen Probe aus dem Regolith gehörte, und
kurvten mit ihrem Rover 34 Kilometer durchs Gelände. Mit 110,4 Kilogramm
Mondgestein im Gepäck kehrte das Trio am 19. Dezember zur Erde zurück.
Beiallen “Apollo”-Missionen zusammen, die mit Neil Armstrong 1969 begannen, haben
die Astronauten fast zwölfeinhalb Tage auf dem Mond gearbeitet und 381,4 Kilogramm Gestein mitgebracht.

Noch kein Termin für bemannte Rückkehr

Das “Apollo”-Programm hat zwar einen großen Boom ausgelöst, war jedoch nur der
Anfang der Mondforschung, bei der es um fundamentale Einblicke in die
Frühgeschichte unseres Sonnensystems geht. In den Folgejahren wurde die Arbeit
mit Automaten fortgesetzt. Doch obwohl sich alle Raumfahrtnationen für den
weitgehend noch unerforschten Erdtrabanten interessieren und die technischen
Voraussetzungen dafür besser denn je sind, gibt es heute noch keinen festen
Termin für die bemannte Rückkehr dorthin. Vage ist von Anfang des nächsten
Jahrzehnts die Rede.
Die USA wollen in Kürze verkünden, wie es mit ihrer bemannten Raumfahrt
weitergeht, die seit dem Ende des Shuttle-Programms 2011 ruht.
Mit ihrer neuenRaumkapsel “Orion” wollen sie nach den bisherigen Vorstellungen etwa 2021 zum
Mond zurückkehren und später auf ihm eine Basis als Sprungbrett für Expeditionen
zu Asteroiden und zum Mars errichten.
Auch die Russen, die in der Zeit des Kalten Krieges ihren geheimen Mond-Wettlauf
gegen die USA verloren haben, wenden sich nach dem Scheitern ihrer Mars-Mission
“Phobos-Grunt” wieder verstärkt dem Erdtrabanten zu. Mit “Luna-Glob-Orbiter”,
“Luna-Glob-Lander”, “Luna-Grunt” und “Luna-Resurs”
wollen sie die technischen
Voraussetzungen für eine bemannte Mission schaffen. Dabei geht es ihnen aber
nicht nur um eine Wiederholung des “Apollo”-Programms, wie sie betonen. Sie
wollen vielmehr eine Basis auf dem Mond bauen und ihn als potenzielle
Rohstoffquelle nutzen.

Europa über die Amerikaner dabei

Europa schafft voraussichtlich mit Hilfe der Amerikaner den Sprung zum Mond.
Denn nach dem Scheitern der “Lunar Lander”-Pläne wird sich die Europäische
Weltraumorganisation ESA mit einem Service-Modul am “Orion”-Raumschiffbeteiligen. Die deutsche Industrie kann dabei mit ihren großen Erfahrungen beim
Bau des automatischen Raumschiffs ATV eine Schlüsselrolle spielen.

Die größten Chancen, als zweite Nation bemannt auf dem Mond zu landen, werden
von vielen Experten den Chinesen eingeräumt. Auch sie haben dafür noch keinen
konkreten Zeitplan, wie offiziell betont wurde. Doch sie ziehen mit großer
Konsequenz und erheblichem finanziellen Einsatz ihr unbemanntes
Vorbereitungsprogramm durch. 2013 soll ihre Mondsonde “Chang´e-3″ auf die Reise
gehen, und 2017 wollen sie erstmals Mondgestein zur Erde holen. Damit wäre dann
der Weg für den ersten Taikonauten frei.


Es bleibt also hochinteressant zwischen dem „alten“, dem „neuen“ und fernöstlichem Kontinent.
Grund genug, auch im Neuen Jahr Augen und Ohren zu spitzen.

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  Betr.Vorfall auf der A-2 Richtung Westen (Transport P-40 mit Tatra 813) 1975/76 ?
Geschrieben von: stralsunder - 31.10.2012, 11:30 - Forum: Gesucht wird ... - Keine Antworten

:xxx: :xxx: Hallo Genossen des FuTB - 5 Basepohl.
Kann sich noch irgendjemand an das Manöver "Waffenbrüder" 75/76 ? errinern ?

Wir, 1 x Tatrazug + Besatzung,mit 60t Tieflader vom Transp.Bat.Prenzlau,P-40 obendrauf, im Alarmstart in Basepohl bei Nacht und Nebel in Richtung Lehnin los.
Ich,mit der damals nagelneuen TS-250 5/Gang (fuhr sich im Gelände unmöglich) wir hatten wohl die ersten in der NVA bekommen,als 2.Regulierer,und Transp.-Führer,der Kfz-nik Hptm.Röwe.oder Oltn.?
Unterwegs über Waren,Wittstock,Neustadt,irgenwie total verfahren.Im dichten Nebel auf der Transitstr.B/E 1 gelandet (durfte man ja,genau wie Autobahn,bei Strafe nicht nutzen ! ) beim "Karl Butz" in Kampehl vorbei, in Hohenofen gings dann nicht mehr weiter.Eine Rohrleitung über die Straße,Ende.
Zurück zur A - 2,und dann Gas ( 80Kmh + mehr lief der Tatra unter Vollast )....
Nach ca 20km Abf.Burg/Genthin ein sehr augeregter PKW-Fahrer überholt uns..eeehhhh...die Amis sind hinter euch !!!
Wir, vor Schreck,auf einen,der damals noch wenigen Parkplatze gefahren,unser Hptm.Kfz - nick leichenblass (hat sich wohl schon als Soldat gesehen),..stimmte....
Waren zwar keine amerikanischen Truppen,sondern ein britisches Transportkom..auf kleinen Jeeps + Lkw !
Die fuhren schon etliche Km,kaugummikauend,auf der A - 2, aus Westberlin kommend in Richtung Marienborn,im Windschatten unseres Tiefladers mit der abgedeckten (riesen Plane ) P-40 (Eisenschwein) hinter uns her.ooooooo..werd ich nie vergessen,...das Teil sah echt gewaltig aus,auch ohne Antenne,die fuhr extra auf LKW-Kraz + Tieflader.

Die "brit.Kollegen" fuhren dann winkend und lachend an uns vorbei.

Ich würde gerne mal wissen,wie wir ALLE damal ausgesehen haben ?

Zum Glück haben alle dichtgehalten,wir mussten nur für die Verspätung geradestehen.Unser TA Maj Jupe hat damals versucht unsere "Fahrtroute" zu "erforschen"..aber 0 Ergebniss. :xxx: :xxx: :xxx:

Für mich war diese "Begegnung" mit dem damaligen "Klassenfeind" ein erster Anlass zum Nachdenken über das Dasein oder Nichtdasein als Soldat.

Heute bin ich der Überzeugung,das damals ALLE auf BEIDEN Seiten Ruhe und Besonnenheit haben walten lassen.Sonst wären diese 40 Jahre nicht so friedlich über die Bühne der Weltgeschichte gegangen !
Dafür nochmals DANK an Alle !

Nur schade,gerade DAS,hat so manchen um Kopf und Kragen gebracht....sei es innerhalb deutscher oder befreundeter Truppen gewesen.Beispiele dafür gibt es ja heute genug !(siehe sowj.TLA - Truppen /DHS)

WARUM...? ? ?

Viele liebe Grüße an alle....

Albrecht Wiechmann Ufw.FuTB-5/4.Komp.Basepohl

PS:...übrigens wegen der Jahreszahl.??...zurück gings ab Neustadt/Dosse per Bahn bis Stavenhagen.

Vielleich melden sich einige der"Transp.-Prenzlauer" mal auf diesem Wege.
Meines Wissens sind die Genossen damals auch ins FuTB-5 :prost: :love: :love: :confused: :confused: Basepohl eingegliedert gewesen.(Tatras 813 + Tiefl.60 t ?)

Wer weiß noch etwas über die Kfz.I-Komp.des Nachr.Reg."Fünfeichen"in Neubrandenburg unter Oltn.Feilitsch "Feile"? Ich habe dort 1978 1/4 Jahr noch mal als "Resie"abgerissen.Die Führungsk.mit Fü-PK-50 (SPW/Kette) kam auch von bes.Reg.zum FuTB-5.
War prima da. :prost: :prost: :prost:

Wer war noch mit mir zusammen in Marienberg zum 1.Lehrgang über die neue TS 250/5 aus Zschopau ?? Ich habe damals die Wette mit dem Motor + Getriebezusammenbau mit verbundenen Augen gewonnen.Ich kam morgens auch fast immer zu spät zur Schulung :prost: :prost: :love: :love: .? ? ?

al-wiechmann@t-online.de

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  suche ehem.Genossen FuTK-5/FuTB-5 JG:73/75
Geschrieben von: stralsunder - 30.10.2012, 22:55 - Forum: Gesucht wird ... - Keine Antworten

:confused: :confused: Hallo ehemalige FuTBer,.....
ich habe in relativ kurzer Teit (2Nächte) fast alle,bis 272,Gästebucheinträge durchforscht.
Leider so gut wie 0 Ergebnisse auf der Suche nach ehem.Genossen 1973/75 des FuTK-5 Nbdbg.,und später FuTB-5 Basepohl ?
Wo seid ihr alle geblieben ?Hptm.Röwe,Ofw.Kroggel,Uffz.Kuhn,Schikora,Meyer aus Waren,Gefr.Karnatz,Uffz.Leder,Schuhmann,Schmidt u.v.a. ??

Ufw.Albrecht Wiechmann Schirrm.Kfz.4.Komp.u.KC Oltn.Biernat
und Ltr.Wartungspunkt Kfz.

Post bitte an: al-wiechmann@t-online.de :love: :love: :prost: :prost:

Wer hat mit mir zusammen in der Standortband (Basepohl) "Tarnname" ***Panikband*** gespielt ???,meldet Euch mal.
Big Grin Big Grin :xxx:

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  Dragon vs. Sojus (II)
Geschrieben von: Rainer Blum - 30.10.2012, 22:09 - Forum: Die LSK / LV - Keine Antworten

Liebe Freunde und Interessenten,
Nun ist es "amtlich":

Die Amerikaner eröffnen mit “Dragon” ein neues Raumfahrtkapitel

Houston meldet es am 28. Oktober 2012 —, daß

die USA letzten Sonntag ein neues Kapitel in der Geschichte der Raumfahrt eröffnet haben.

Nach dreiwöchiger Mission zur Internationalen Raumstation ISS ist der Frachter “Dragon” der Firma SpaceX als weltweit erstes kommerzielles Raumschiff um 20.22 Uhr deutscher Zeit sicher vor der Südküste Kaliforniens im Pazifik gewassert, teilte die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in Houston (Bundesstaat Texas) mit.

Bis auf den Ausfall eines der neun Triebwerke der ersten Stufe der “Falcon- 9″ Trägerrakete, der glücklicherweise folgenlos blieb, verlief die Mission dazu perfekt.

Die Kapsel war am Mittag per Roboterarm vom US-Modul “Harmony” abgedockt und unterhalb der Station in Position gebracht worden. Um 14.31 Uhr begann dann der Abstieg mit einer ersten Zündung der Triebwerke.
Der private Frachter hatte am 10. Oktober 400 Kilogramm Nachschub zur ISS gebracht.
Auf dem Rückweg hatte er 760 Kilogramm biologische Muster, darunter 384 Urin- und 112 Blutproben von ISS - Astronauten, sowie ausrangierte Technik an Bord.
Diese soll nun auf Materialermüdung und Verschleißerscheinungen untersucht werden, um Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen.

Nach der Einstellung des Shuttle-Programms im Sommer 2011 ist “Dragon” das einzige Raumschiff, das in nennenswertem Umfang Forschungsergebnisse und andere Nutzlasten von der ISS zurückführen kann.

Die russischen, europäischen und japanischen Frachter sind Ein- Weg- Systeme, und die bemannten “Sojus ”- Kapseln haben räumlich wie gewichtsmäßig nur sehr begrenzte Möglichkeiten dafür.

Der 20-Tage-Flug war die erste von zwölf “Dragon” - Versorgungsmissionen, die von der NASA mit 1,6 Milliarden Dollar gefördert werden.
Die nächste soll schon Anfang 2013 starten. Eine bemannte Version der Kapsel soll 2017 verfügbar sein.
Inzwischen steht auch ein Konkurrenzmodell der Orbital Sciences Corp. vor dem Testflug.
Die NASA hat sich nach dem Ende der Shuttles aus Kostengründen von der erdnahen Raumfahrt zurückgezogen und konzentriert sich auf Missionen zum Mond, zum Mars und darüber hinaus.
Die Vorreiterrolle der USA in der kommerziellen Raumfahrt bringt Russland in Zugzwang.
Auch hier mehren sich die Forderungen, private Investitionen in der bislang streng staatlich kontrollierten Branche zuzulassen, die sich in einer Krise befindet und deshalb durch neue Strukturen auf Effektivität getrimmt werden soll. Der Chef der Raumfahrtagentur Roskosmos, Wladimir Popowkin, erklärte sich daraufhin jüngst vor Studenten technischer Hochschulen bereit,“ die unteren Etagen” der Produktionsketten der Raumfahrtindustrie, die sich mit Zulieferungen, dem Betrieb der Kosmodrome und kosmischen Dienstleistungen befassen, in private Hände zu geben.
Das wäre tatsächlich "Neuland unterm Pflug".

Was aber macht inzwischen Roskosmos? Auf jeden Fall nicht untätig in der Abwicklung der übernommenen Carrieraufgaben:

So am 25. Oktober 2012:

Ein russisches Raumschiff bringt drei Astronauten zur ISS

Koroljow meldet, —ein russisches Raumschiff hat am Donnerstagnachmittag drei Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS gebracht. Das automatische Kopplungsmanöver von “Sojus TMA-06M” mit den Russen Oleg Nowizki und Jewgeni Tarelkin sowie dem US-Amerikaner Kevin Ford an Bord habe um 14.29 Uhr deutscher Zeit stattgefunden,teilte das Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau mit.
Das Trio war am Dienstag vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet.
Mit den Neuankömmlingen erreicht die 33. ISS-Stammbesatzung wieder ihre Soll-Stärke von sechs Mitgliedern. Seit dem 17. September haben die Amerikanerin Sunita Williams,der Japaner Akihiko Hoshide und der Russe Juri Malentschenko allein in der Station gearbeitet. Nowizki,Tarelkin und Ford bleiben 148 Tage auf der Umlaufbahn und führen in dieser Zeit über 40 wissenschaftliche Experimente durch.

Gleichzeitig war das der

Test für neue Startrampe in Baikonur

Im Unterschied zur langjährigen Praxis ist “Sojus TMA-06M”nicht von jener Rampe gestartet,von der Juri Gagarin am 12. April 1961 als erster Mensch ins All flog.

Nowizki,Tarelkin und Ford unterzogen vielmehr die Rampe
Nr. 6 des Startkomplexes 31, wie es in der Militärsprache heißt,nach umfassender Rekonstruktion einem ersten Qualitätstest.
Nach 16-jährigem Betrieb hatte hier im Juli 1984 zum letzten Mal ein bemanntes Raumschiff zur damaligen russischen Raumstation “Salut-7″ abgehoben. Danach fanden nur noch unbemannte Starts statt.

In den letzten Jahren war die Rampe für die neue “Sojus-FG”-Rakete umgerüstet worden,die leistungsstärker als ihre Vorgängerin “Sojus-U”ist. Der historische Rampe Nr. 1 von Gagarin soll ab 2014 generalüberholt werden.

Vorher am 14. Oktober:

Russische Trägerrakete bringt europäischen Nachrichtensatelliten ins All
Credit:Intelsat
Baikonur, —eine russische Trägerrakete hat am Sonntag einen europäischen Nachrichtensatelliten ins All geschossen.
Die Proton-M mit Intelsat 23 an der Spitze sei um 10.37 Uhr deutscher Zeit vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet,teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos mit.
Der 3,2 Tonnen schwere Satellit des luxemburgischen Providers Intelsat soll Kunden in Nord- und Südamerika,der Karibik,Westeuropa und Afrika sowie auf ausgewählten Pazifik- und Atlantikinseln 15 Jahre lang mit modernsten Dienstleistungen versorgen.

Und vorher am 12. Oktober:

Russische Rakete schießt zwei Galileo-Satelliten ins All[/B
Credit:ESA

Kourou, —eine russische Trägerrakete hat am Freitag zwei Satelliten des [B]europäischen Navigationssystems Galileo
ins All geschossen. Die “Sojus ST”sei um 20.15 Uhr deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana gestartet,teilte die Betreibergesellschaft Arianespace mit.

Die “Fregat”-Oberstufe sollte die beiden Satelliten in knapp vier Stunden in 23.222 Kilometern Höhe aussetzen.
Das im Aufbau befindliche Galileo-System,das von Oberpfaffenhofen bei München gesteuert wird,verfügt damit jetzt über vier von geplanten 30 Satelliten.
Nach einer Testphase soll diese Mini-Konstellation Anfang 2013 erstmals eine Ortsbestimmung auf der Erde ermöglichen.
(alle Quellen von dapd).

Wir sehen, es ist und bleibt Bewegung in den Programmen.
Wie Eingangs schon aufgeführt, bleibt der Zugzwang für ROSKOSMOS und damit bleibt es ungebrochen interessant, wie es sich auch entwickelt.
Wir bleiben am Ball.

Herzlichst
Rainer

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  Funkgerät R 108D
Geschrieben von: schlutup - 12.10.2012, 00:58 - Forum: Die Nationale Volksarmee - Antworten (1)

moin moin!

ich hätte mal eine Frage zum Funkgerät R 108D,
es arbeitet ja im Frequenzbereich:
R-108 D: 28,0...36,5 MHz

wurde es auch bei den grenztruppen eingesetzt?

gruß schlutup

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  DRAGON versus SOJUS
Geschrieben von: Rainer Blum - 25.09.2012, 21:23 - Forum: Die LSK / LV - Keine Antworten

"DRAGON" versus "SOJUS"
[ALIGN="center]Erster kommerzieller “Dragon” - Flug zur ISS Anfang Oktober[/ALIGN]
[ALIGN="center]Amerikaner profitieren von “Sojus”-Startverschiebung –[/ALIGN]

Liebe Freunde und Interessenten,

in der Branche ist eine hohe Dynamik eingekehrt, welche die Betrachtung ausgewählter Eckpunkte für Jedermann sehr interessant erscheinen lässt:

Des Zusammenhanges wegen ist dieser Beitrag für das Forum 1. etwas ausführlicher und 2. auch weniger emotional gestaltet und 3. lässt sich hier eine Diskussion führen.

Beginnen wir mit den Amerikanern:
Unverkennbar ist:

Die jüngste Raumfahrtpanne der Russen hat den Amerikanern eine unerwartete Chance eröffnet:

Da der Start des nächsten bemannten “Sojus”- Raumschiffs wegen eines technischen Problems vom 15. Oktober auf die dritte Monats-Dekade verschoben werden musste, tut sich eine Lücke im Kalender auf, die das kalifornische Unternehmen Space X für den ersten (von zwölf) kommerziellen Versorgungsflügen seiner “Dragon”- Kapsel zur Internationalen Raumstation ISS nutzen will.
Der ebenfalls private “Falcon 9″-Träger soll den Frachter “Dragon” – inzwischen aktuell aus Houston vom 21. September am 08. Oktober um 2.34 Uhr deutscher Zeit zu seinem ersten Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation ISS starten.
Die Kapsel des kalifornischen Unternehmens SpaceX werde zwei Tage später an die ISS umgehoben, teilte die NASA am Donnerstag in Houston (Texas) mit.
Der Frachter bringt rund 455 Kg Nachschub und wissenschaftliche Geräte auf die Umlaufbahn. Insgesamt sind zwölf solcher Flüge geplant, die die NASA mit 1,6 Mrd(!) Dollar finanziert.

“Dragon” verfügt über keinen aktiven Kopplungsstutzen und muss deshalb mit einem Roboterarm “eingefangen” und an das amerikanische Modul “Harmony” umgesetzt werden. Das Manöver wurde bereits im Mai bei einem sogenannten Demonstrationsflug erfolgreich praktiziert.

[ALIGN="center]Eine gute und eine schlechte Nachricht[/ALIGN]

Anfang voriger Woche hatte der Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos,Popowkin, eine gute und eine denkbar schlechte Nachricht zu verkünden.
Zunächst die Gute:
Nach der Landung von “Sojus TMA-04M“ mit den Russen Gennadi Padalka und Sergej Rewin sowie ihrem amerikanischen Kollegen Joseph Acaba am Montagmorgen in Kasachstan lobte er zuerst das tadellose Funktionieren aller Systeme. Die Abkopplung von der ISS, der Abstieg und die Landung seien “vorschriftsmäßig” verlaufen.

Doch dann musste er einräumen, dass das Nachfolgeraumschiff “Sojus TMA-06M” nicht wie geplant am 15. Oktober zur ISS fliegen kann. Der Grund sei ein “Gerät”, das ausgetauscht und dann noch gründlich getestet werden müsse. Erst danach könne endgültig über das Startdatum entschieden werden.
Anm.: Die neue „Sojus“-Generation ist ja komplett digitalisiert worden.

[ALIGN="center]“Proton - M” darf wieder starten[/ALIGN]

Die neue Panne kommt aber zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Denn gerade konnte das nach der jüngsten Havarie verhängte Startverbot für den “Proton-M”-Träger wieder aufgehoben werden. Am 14. Oktober soll nun der Flugbetrieb erneut beginnen.

Zur Ursachenbeschreibung der Fehlfunktion der steuerbaren Oberstufe folgendes:

Wie sich bei den Untersuchungen herausgestellt hatte, führten Produktionsfehler im Treibstoffsystem der “Bris-M”- Oberstufe dazu, dass zwei Telekommunikations-satelliten am 7. August nicht ihre geplante Umlaufbahn erreichten.
Damit waren in den vergangenen eineinhalb Jahren bei einer beispiellosen Fehlstartserie zehn Satelliten verloren gegangen.
Das rief Ministerpräsident Dmitri Medwedjew auf den Plan, der um Russlands Raumfahrtreputation (wohl zurecht) fürchtet. Er verlangt von Popowkin ultimativ die Einführung eines Systems der Qualitätskontrolle, wie es sich zu Sowjetzeiten bewährt habe.

Bei der Suche nach einem Ausweg aus dem Dilemma verlässt sich „Roskosmos“ aber nicht nur auf die eigene Vergangenheit, sondern orientiert sich auch nach Westen und studiert das europäische Qualitätsmanagement (!).

Einen ersten Vorstoß in dieser Richtung unternahm Roskosmos-Vize Sergej Saweljew auf der Luft- und Raumfahrtschau ILA 2012 in der vergangenen Woche ein Berlin. Gemeinsam mit dem Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Johann-Dietrich Wörner, vereinbarte er die Bildung einer Arbeitsgruppe, in der man sich über die Struktur und Organisation von Raumfahrtaktivitäten austauschen will. Die Ergebnisse fließen direkt in die Reform der russischen Raumfahrt ein, die 2015 abgeschlossen sein soll.

(Quellenhinweis hier: G. Kowalski für dapd; für das Forum bearbeitet R.B.)

Na, ob da die Deutschen wieder einen Fuß in der Tür haben?
Das ist ja auch noch nicht alles, denn wie im Vorfeld der ILA von deutschen Astronauten bemängelt, fehle ein europäischer Personen-Transporter, obwohl das technische KnowHow und auch das Geld da sei.
Das wird noch interessant!

>>> Zu diesem Know How von Astrium ein aktueller Anhang:

Die ATV-4 "Albert Einstein" – der nächste europäische Frachter - ist inzwischen auf dem Weg nach Kourou:
Die „Albert Einstein“ ist der vierte von Astrium gebaute europäische Raumtransporter.

Im Auftrag der ESA ist Astrium, Europas führendes Raumfahrtunternehmen, für die Entwicklung wie auch die Produktion der ATV (Automated Transfer Vehicle) verantwortlich.
Neben der Produktion der ATV-Versorgungstransporter führt Astrium im Rahmen des so genannten Exploitation-Vertrages die gesamten Dienstleistungen zum Betrieb der europäischen Anteile der Raumstation in verschiedenen Arbeitspaketen.
Dazu zählen
- die Missionsvorbereitung und -durchführung,
- das Astronautentraining,
- die Weiterentwicklung von Experimenten und Forschungs-einrichtungen,
- die Wartung und Logistik aller europäischen ISS-Elemente und der Bodenstationen sowie das Kommunikationssystem und der Datentransfer.

Nach der Einstellung des amerikanischen Space-Shuttle-Programms ist das ATV der größte Versorgungstransporter für die ISS und damit unverzichtbarer Bestandteil für die Versorgung der Internationalen Raumstation.

- ATV ist Europas modernster Raumfrachter, der mit innovativen Systemen für vollautomatische und autonome Annäherungs- und Andockmanöver ausgerüstet ist.

M.Menking, der Direktor Bemannte Raumfahrt und Weltraumerforschung bei Astrium sagte:

„Wir werden hier unsere Erfahrungen aus der Entwicklung und Produktion der ATV und des Weltraumlabors Columbus nutzen, um die vorhandenen Technologien für zukünftige Missionen unterschiedlichster Art weiterzuentwickeln“.
Astrium hat im Juni 2012 zwei Studienaufträge von der ESA mit einem Volumen von insgesamt 13 Millionen Euro bekommen, die sich mit der Entwicklung neuer Raumfahrzeuge beschäftigen.

Wie schon seine Vorgänger wird auch ATV-4 "Albert Einstein" in drei Spezialcontainern per Schiff von Bremen zum europäischen Weltraumbahnhof in Kourou gebracht.
Gleichzeitig gehen rund 35 Seecontainer mit Testausrüstung auf die Reise. Am Weltraumbahnhof Kourou werden schließlich das Raumfahrzeug, das Frachtmodul ICC, die Sonnenkollektoren und das SDM (Distanzmodul zwischen ATV und Ariane) endmontiert. Danach wird das ATV vor Ort nochmals umfangreichen Tests unterzogen, bevor es als Nutzlast in die Nutzlastverkleidung einer Ariane 5 integriert, aufgetankt und angeschlossen wird.
Der Start von „Albert Einstein“ ist für das Frühjahr 2013 vorgesehen.
Nach M. Menking liegen die Arbeiten für ATV-4 wie auch mit der Integration des ATV-Transporters Nr. 5 "George Lemaître" im Zeitplan".

> Nochmal zum allgemeinen Missionsumfang:
Bei einer typischen Mission wird das ATV Wasser, Treibstoff, Lebensmittel sowie wissenschaftliche Ausrüstung zur ISS bringen.
Zum Abschluss seiner Mission wird das ATV mit Abfällen beladen und von der Station abgetrennt, anschließend verglüht es beim kontrollierten Wiedereintritt in die Erdatmosphäre.
Außerdem ist das ATV auch zuständig für die regelmäßige Bahnanhebung der ISS auf ihren Betriebsorbit in rund 400 Kilometern Höhe (derzeit sogar bei 429 Km) und für Manöver zur Vermeidung von Kollisionen mit Weltraummüll.

Die maximale Nutzlastkapazität des 20 Tonnen schweren ATV liegt bei bis zu sieben Tonnen Nettofracht.
Diese Ladung kann je nach Mission unterschiedlich aufgeteilt sein: 1,5 bis 5,5 Tonnen Fracht und Vorräte (Lebensmittel, Forschungsinstrumente, Werkzeug usw.), bis zu 840 Kilogramm Trinkwasser, bis zu 100 Kilogramm Gase (Luft, Sauerstoff und Stickstoff), bis zu vier Tonnen Kraftstoff für die Bahnhöhenkorrektur und bis zu 860 Kilogramm Treibstoff zum Auftanken der Station.

Und was besonders interessant ist:

Das ATV muss die Sicherheitsanforderungen für die bemannte Raumfahrt erfüllen.
So sind die digitale und elektronische Architektur des ATV doppelt redundant ausgelegt. Ein fehlertoleranter Zentralrechner – bestehend aus drei Rechnermodulen – sorgt für einen parallelen, sicheren und reibungslosen Ablauf der ATV-Mission.

Deswegen wird es noch sehr interessant, womit die europäische Raumfahrtbranche künftig aufwarten wird!
Gleichzeitig ist das meiner Meinung nach auch ein Signal an den russischen Wettbewerber über einen Nachfolger der rel. kleinen, wenn auch bewährten, „Sojus“ nicht nur nachzudenken. Den Anhang als „Weltraumkutschierer“ will Roskosmos sowieso abschütteln.
Auch deswegen, ich wiederhole, dürfte es noch sehr interessant werden.
Wir bleiben am Ball.

Herzlichst
Rainer

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  LSK-LV/3.LVD/43.FRBR/FuTA-4301
Geschrieben von: Mathias - 04.09.2012, 19:36 - Forum: Gesucht wird ... - Keine Antworten

Hai___/)___Leute___

Ich war vom Mai '89 bis Nov '89 Funkorter auf der ST-68U (die Station 09 oben unter der Blase) bei Hinrichshagen/Rövershagen....hab nach einem halben Jahr dort fahnenfluchtartig die Dienststelle verlassen und lebe heute in Holland, arbeite in Italien....

....ich würde mich freuen, wenn sich meine ehemaligen Kameraden noch an mich erinnern....vorausgesetzt, sie lesen das hier....

Liebe Grüsse

M

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  Ein kleiner Schritt ...
Geschrieben von: Rainer Blum - 28.08.2012, 13:09 - Forum: Die LSK / LV - Keine Antworten

Ein kleiner Schritt ...

Liebe Freunde und Interessenten, Ihr habt es sicherlich in den Meldungen verfolgt - dennoch eine kleine Rezension darüber, was auch mich bewegt:

[ALIGN="center][/ALIGN] Neil Armstrong im Alter von 82 Jahren gestorben

Cincinnati, 25. August 2012 –- US-Astronaut Neil Armstrong, der als erster Mensch den Mond betreten hat, ist tot. Er erlag im Alter von 82 Jahren einem Herz-Kreislauf-Versagen,teilte seine Familie in Cincinnati (Ohio) am Samstag mit.

Mit den berühmten Worten
„Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen ,ein riesiger Sprung für die Menschheit“
hatte Armstrong am 20. Juli 1969 den Erdtrabanten betreten.
Gemeinsam mit Edwin Aldrin spazierte er gut zweieinhalb Stunden über den Mond.
Die erfolgreiche Mondlandung bedeutete zugleich das Ende der sowjetischen Vorherrschaft in der Raumfahrt seit dem “Sputnik 1".

US-Präsident John F. Kennedy hatte die Mondmission im Mai 1961 als direkte Antwort auf den Flug Juri Gagarins vom 12. April als erster Mensch ins All verkündet, ohne dass ein Amerikaner damals schon die Erde umkreist hatte (was demzufolge damals sehr forsch formuliert war –R.).

Nun, Armstrong und Gagarin, die beiden Pioniere, sind sich leider persönlich nie begegnet.

1970 aber, zwei Jahre nach dem tragischen Tod von Juri, traf Armstrong im “Sternenstädtchen” bei Moskau dessen Witwe Walentina Gagarina.
Dabei würdigte der Amerikaner Neil Armstrong Juri Gagarin, dem russischen Bauernsohn, mit dem wohl schönste Kompliment:
[ALIGN="center]„Er hat uns alle in den Weltraum gerufen“[/ALIGN]

So gibt es auch dieses, vielleicht wenig bekanntes Memorial
mit der Inschrift[ALIGN="center]IN MEMORY OF
YURI GAGARIN
FIRST MAN IN SPACE April 12 1961
FROM THE ASTRNAUTS OF FIRST
UNITED STATES OF AMERIKA[/ALIGN]


mit den Unterschriften GLENN (Mercury), McDivitt (Gemini) und Armstrong (Apollo)[B]

[B]
Und wie wir wissen, nahm Armstrong eine Medaille Gagarins postum mit auf den Mond und platzierte sie dort für die Ewigkeit.

Auch dieser Akt des Gedenkens ist (und bleibt für die Ewigkeit) einmalig, unvergänglich.


Charakterlich waren beide wohl recht ähnlich, wie wir heute aus den Gedanken von Walentina zu ihrem Mann schlussfolgern können.
In den letzten Jahren lebte Armstrong mit seiner Frau Carol zurückgezogen von der Öffentlichkeit. Vor kurzem hatte er sich einer Bypass-Operation unterzogen.

Seine letzten beiden großen Auftritte hatte Armstrong im Februar zum 50. Jahrestag des Fluges von John Glenn als erstem Amerikaner ins All und im Mai bei einer Begegnung mit seinem Astronauten-Kollegen Eugene Cernan als letztem von zwölf Männern (!) auf dem Mond.

Armstrong und Gagarin, beide Kosmonauten / Astronauten, die wir alle erleben durften in unserem damals noch jungen Leben mit den unendlichen Erwartungen an die Zukunft, sind Legende.

Herzlichst

Rainer

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  ... die Progress - Story geht weiter ...
Geschrieben von: Rainer Blum - 04.08.2012, 13:51 - Forum: Die LSK / LV - Keine Antworten

Die aktuelle Progress-Story geht weiter…

Liebe Freunde und Interessenten,

in Anlehnung meiner letzten Rezension zum „Progressträger“ im Forum gibt es Neuigkeiten, die der Erwähnung wert sind, da den Russen - eher im Verborgenen - ein technologischer Durchbruch gelang. Doch beurteilt selbst:

In einem Baikonur-update vom 01.August wird berichtet, Housten meldet am 02. August ebenso und ein Moskau update ebenfalls vom 02. August,

dass ein neues Schema zum ISS – Anflug erfolgreich getestet wurde.

Der eine oder Andere hat es vielleicht in Meldungen verfolgt.

Aus dem bisherigen „Progress-Träger“ wurde ein „Express-Progress“ in der Weise, dass
schon knapp sechs Stunden nach dem Start im kasachischen Baikonur der russische Frachter am Donnerstagmorgen mit 2,6 Tonnen Nachschub an der Internationalen Raumstation ISS angedockt hat.

“Progress M-16M”habe um 03.18 Uhr deutscher Zeit problemlos am russischen
“Pirs”-Modul festgemacht, teilte das NASA-Flugleitzentrum in Houston (Texas) mit.

Der Frachter ist bei dem erfolgreichen Test des neuen 6-Stunden-Schemas achtmal schneller als seine Vorgänger gewesen.
Normalerweise sind die Raumschiffe zwei Tage unterwegs.

Das ehrgeizige Vorhaben gelang in der Nacht und ist damit ein neuer absoluter Rekord!

“Progress M-16M”bringt Treibstoff, Wasser, Lebensmittel, Sauerstoff, wissenschaftliche Geräte und Verbrauchsmaterial auf die Umlaufbahn.

Ein erster Test für die radikale Verringerung der Flugzeit war kurz nach dem Start des Vorgängerraumschiffs “Progress M-25M” am 20. April vorgenommen worden, was erst jetzt bekannt wird.

Die Voraussetzungen für die jetzt angestrebte Prozedur, noch am Starttag anzukoppeln, sind nach Auskunft russischer Experten erst seit Einstellung der Shuttle-Flüge im Sommer vergangenen Jahres gegeben.

Die ISS - Umlaufbahn konnte danach nämlich von 350 auf rund 400 Kilometer angehoben werden. Diese Höhe ist ballistisch ideal für das neue Kopplungsschema.

(Die häufigen Anhebeprozeduren der ISS-Flugbahn bisher wurden immer mit optimaleren Landeoptionen für die Austauschbesatzungen in der kasachischen Steppe begründet). Ich hatte das schon ab und zu eingefügt.

Erklärung: Nach den Sicherheitsbestimmungen der NASA durfte für die Raumfähren damals die ISS-Umlaufbahn nicht höher als 350 Kilometer sein.

Man geht auch davon aus, dass später das neue Schema auch bei den bemannten “Sojus”- Raumschiffen eingeführt wird.
Der Grund liegt natürlich auf der Hand:

- Deren dreiköpfigen Besatzungen müssen derzeit noch zwei Tage lang in der sehr engen und unbequemen Kapsel ausharren, bevor sie an der ISS ankommen. Dadurch geht den Astronauten nicht zuletzt auch wertvolle Forschungszeit verloren.

Dieser neue Test schließt nahtlos an die erfolgreiche Erprobung des modernisierten russischen ISS - Rendezvoussystems “Kurs - NA” [neu + aktiv] vom vergangenen Wochenende durch “Progress M-15M” an.
[Nur noch eine Antenne statt 4 und keine analogen Module mehr].

Da man sich relativ sicher in der Korrelation war, veröffentlichte das Leitzentrum in Koroljow bereits am 31. Juli das Vorhaben (wer kennt denn das von den Sowjets?).
Hier sei es eingefügt:

Russischer “Progress”-Frachter vor Blitzstart zur ISS

Koroljow,31. Juli 2012 — Russland will am Mittwochabend im Schnellverfahren ein neues Frachtraumschiff mit 2,6 Tonnen Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS schicken. Der Start von “Progress M-16M”sei für 21.35 Uhr deutscher Zeit vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) geplant, teilte das Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau am Dienstag mit. Die Ankopplung ist bereits für Donnerstagmorgen um 03.24 Uhr vorgesehen.
Das ist neuer Rekord. Normalerweise sind die unbemannten wie bemannten Raumschiffe zwei Tage dorthin unterwegs.
(Quelle: G. Kowalski für dapd)

Nun haben wir „des Pudels Kern“ nach Goethe!

Diese Erfolge sind ROSKOSMOS nach mehren misslungenen Missionen natürlich weiter zu wünschen.
Auch die Missionen, die über die des „kosmischen Lohnkutschers“ hinausgehen. Wissen wir doch, dass das für die russische Seele nach Gagarin unabdingbar ist!

Mit vielen neugierigen Grüßen
Rainer

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  Die russische PROTON weiter im internationalen Blickfeld
Geschrieben von: Rainer Blum - 06.07.2012, 22:44 - Forum: Die LSK / LV - Keine Antworten

Asiasat meldet "Ein Comeback für die Proton-Rakete"

Liebe Interessenten und Freunde, die folgende Betrachtung verdient durchaus den Aspekt "Bedeutungsvoll" für die gescholtene Roskosmos - Konstellation (für die aber Roskosmos selbst verantwortlich zeichnet).

Nach "raumfahrernet space news" gab der Kommunikationssatellitenbetreiber Asia Satellite Telecommunications Co. Ltd. (Asiasat) mit Sitz in Hong Kong am 22. Juni 2012 bekannt, dass er einen Flug auf einer vom Startanbieter International Launch Services (ILS) vermarkteten russischen Proton-Rakete gebucht hat.

"Auseinanderdividiert" steckt folgendes dahinter:

Mit diesem Startvertrag im Wert von 107 Millionen US-Dollar schützt sich Asiasat vor möglichen Verzögerungen, die beim Startanbieter SpaceX (bekannt vom gelungenen "Dragon-Flug zur ISS)
entstehen könnten, dessen Falcon-9-Rakete ihre Eignung als Transportmittel für große Kommunikationssatelliten noch nicht durch bereits abgewickelte Missionen nachweisen konnte - eben weil solche noch nicht stattgefunden haben.

Gegenüber ILS will Asiatsat zum 5. Juli 2012 eine Anzahlung in Höhe von 10,3 Millionen US-Dollar leisten.
Im Gegenzug erhält Asiasat das Recht, im Zeitraum zwischen März und Mai 2014 einen Satelliten auf einer Proton-Rakete in den Weltraum transportieren zu lassen.

In Frage kommen Asiasat 6 und 8, die Asiasat bei Space Systems Loral (SS/L) aus Palo Alto in Kalifornien bestellt hat.
Für beide Satelliten hatte Asiasat jeweils einen Start auf einer Falcon-9-Rakete beauftragt.
Ein solcher Start soll 52,2 Millionen US-Dollar kosten, das ist etwa die Hälfte von dem, was man für den eventuell stattfindenden Proton-Start zahlen muss.

Ein rechtzeitiger Start von Asiasat 6 ist für Asiasat von zusätzlicher Bedeutung, da man diesen Satelliten in Zusammenarbeit mit dem thailändischen Kommunikationssatellitenbetreiber Thaicom nutzen möchte.

Thaicom plant einen Einsatz von Asiasat 6 unter der Bezeichnung Thaicom 7 an einer Position bei 120 Grad Ost im Geostationären Orbit.

Für den Fall, dass es SpaceX gelingt, beide Raumfahrzeuge für Asiasat rechtzeitig ins All zu bringen, könnte ein weiterer neuer Satellit, Asiasat 9, auf einer Proton-Rakete fliegen.
Den Bau dieses Satelliten hat Asiasat noch nicht vergeben. Aber seine Aufgabe ist schon bekannt: Er soll bei 122 Grad Ost im Geostationären Orbit Asiasat 4 ersetzten, der sich seit dem 12. April 2003 im All befindet.

Sollte ILS den Transport von Asiasat 9 ins All bewerkstelligen, will Aisasat dafür 109 Millionen US-Dollar zahlen.
Ist aber vorher schon Asiasat 6 oder Asiasat 8 auf einer Proton-Rakete gestartet worden, gibt es für einen Start von Asiasat 9 auf einer Proton-Rakete einen Rabatt von einer Million US-Dollar ( also 108 Millionen US-Dollar), wurde zusätzlich vereinbart.

In der Vergangenheit brachten Proton-Raketen die Kommunikationssatelliten Asiasat 3 (1997), Asiasat 3S (1999), Asiasat 5 (2009) und zuletzt Asiasat 7 (2011) ins All.

Man setzt mit Sicherheit auf die Zuverlässigkeit des Protonträgers.
Ein PLUS für Roskosmos.

Eine aktuelle Ergänzung vom 09. Juli

Der niederländische Nachrichtensatellit SES-5 ist in Baikonur gestartet

Credit : Roskosmos
Wie für die Agentur dapd verlautet, wurde am Montag, dem
9. Juli 2012 im zweiten Anlauf ein niederländischer Nachrichtensatellit vom Kosmodrom Baikonur ins All geschossen worden.

Die schwere Proton-M mit dem SES-5 an der Spitze sei um 20.38 Uhr deutscher Zeit gestartet, teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos mit. (Wegen technischer Probleme an der Rakete musste der ursprünglich für den 19. Juni geplante Start verschoben werden).

Der rund sechs Tonnen schwere Breitband-Satellit versorgt von seiner geostationären Umlaufbahn in knapp 36.000 Kilometern Höhe Kunden in Europa, im Baltikum und in Afrika mindestens 15 Jahre lang mit digitalen Dienstleistungen.

Der Start erfolgte Im Auftrag des US-Unternehmens International Launch Services (ILS) mit Sitz in Reston (Virginia).

Anmerkung: Der Moskauer Raumfahrtkonzern “Chrunitschew”, der die Proton-Raketen baut, hält seit 2008 ein Kontrollpaket an den Aktien.

- Eine weitere positive Startbilanz für schwere Nutzlasten, welche sicher Beachtung bei potentiellen Kunden findet (siehe die Eingangsbemerkung).

Herzlichst uund weiter neugierig
Rainer

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