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Tech. Frage zur P12
#1
Hallo in die Runde!
Bin neu hier im Forum und stelle mich deshalb kurz vor. Bin jetzt 55 Jahre und habe in den Jahren 79/80, 81 und 83 im Futb.3 gedient. Im Grundwehrdienst auf der P12, mit der 1. Kompanie unter Hptm. Böhm dann auch als zweite überhaupt im DHS in Breitenfeld. Während der Reservedienste in der 2. Komp. dann auf der P40 wieder im DHS. Immer als Funkorter.
Nun meine Frage: Wo befanden sich am Stationswagen der P12 die Einspeisepunkte für die beiden Kabel (HF und Steuerleitung von der Antenne), wo wurde der Strom vom GAD eingespeist und wo wurde das Kennungsgerät angeschlossen außen am Koffer des Stationswagens?
Hintergrund meiner Frage, ich baue gerade ein möglichst genaues Modell der Station und kann mich nach über 30 Jahren einfach nicht mehr an alle Details erinnern.
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#2
Hallo, grüß Dich!
Danke Dir erst mal für Deine Antwort. Das Problem ist, wir hatten die P12MA, also nicht die mit dem Geräteanhänger sondern die mit 2 x Zil 157 als Fahrzeug. Einer trug die Antenne, die EWZ-Kisten, den Reservetank für die Aggregate und den ganzen Krempel und auf dem anderen Zil war die Station in einem Kofferaufbau. Oben rund wie ein alter Eisenbahnwaggon. Und genau um den geht es mir mit den Anschlüssen. Die waren hinter Deckeln, aber wo weis ich nicht mehr. Das Kennungsgerät war im Koffer gleich rechts neben der Tür an der Vorderwand zur Fahrerkabine hin. Also müßte der Anschluß nach draussen irgendwo da vorn gewesen sein.
Die Kennungsantenne war beim Marsch an einem der beiden GAD seitlich befestigt. Die Kiste mit dem Dreibein und Antrieb der Kennungsantenne mit auf dem Antennenfahrzeug.
Na, mal sehen,ob Dir noch was einfällt oder sich jemand meldet, der sich erinnern kann. Geh mal auf die Seite "Technik vom MBIII", da siehst Du die P12, die ich meine.Auf Bild 4 der P12 sieht man schön die beiden Fahrzeuge nebeneinander, auch die Kabel vom Reduziergetriebe oben am Antennenmast runterkommen aber leider nirgens, wo sie am anderen Fahrzeug reingehen.
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#3
Na, das isses doch! Wir hatten die beiden Wagen immer in gleicher Richtung parallel nebeneinander stehen, nicht wie auf Deinem Bild. Aber man sieht, wo die Kabel von der Antenne in den Koffer reingehen. Das Stromversorgungskabel scheint unmittelbar daneben reingegangen zu sein. Die Antennenkabel hatten so "wunderbares" Feingewinde am Stecker, besonders gut mit Vollschutz anzuschrauben. Wenn ich daran denke, wächst mir heute noch eine Feder! Das Bild erinnert mich übrigens an die Sandwüste Lieberose, da waren wir 2x zur Kontrollortung für den Stab, wenn Fla-Raketeneinheiten das Vorbereitungslager für das scharfe Schießen in Kasachstan machen mußten. Die haben nach den reichlich 3 Wochen Feldlager dann per Schiene gleich von dort nach Kasachstan verlegt und wir sind wieder nach Leipzig gefahren.
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#4
Nein, war ich nicht. Das Abenteuer ist mir erspart geblieben. Soll ja lecker gewesen sein dort, besonders die hygienischen Bedingungen in den Unterkünften. Zumindest hat man sowas munkeln hören von Leuten, die dort waren.
Eine Super-Homepage hast Du, da werde ich wohl ´ne ganze Weile brauchen um alles durchzustöbern.
Über die SR-71 brauchen wir nicht zu reden, der absolute Alptraum der östlichen Luftverteidigung damals, sieht alles und kein Rankommen.
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#5
Wenn ich schon so einen Fachmann erwischt habe werde ich mich bestimmt noch mal melden, da kannst Du sicher sein. Die SR-71 habe ich nur einmal auf dem Schirm gehabt. Die Flugzeit mußte ja auch in die Einschaltzeit unseres Komplexes passen. Wir hatten ja täglich nur ein paar Stunden aktiv die Kisten an, dann noch ein paar Stunden in Bereitschaft in der Station und den Rest halt normale Bereitschaft in der Baracke wo wir dann nur bei Alarm rausgeflogen sind. War schon verrückt, irgendwann mitten in der Nacht das Schlafzeug unter der Uniform mit dem Köfferchen mit den Kennungsfiltern in der einen und der Kamera für die Fotodokumentation in der anderen Hand quer über die Wiese zur Station. Da haben wir mannchmal geflucht.
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#6
Meine Bastelei geht nun langsam ins Endstadium, wenn ich fertig bin, werde ich natürlich das Ergebnis hier vorstellen. Aber eine Frage habe ich noch und zwar nach der Kennungsantenne. War die 3-fach oder 4-fach abgespannt. Der Fuß war ein Dreibein, aber bei der Abspannung bin ich mir nicht sicher.
Vielen Dank im voraus fürs Grübeln.
Grüße!
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#7
Komme gerade aus dem Badeurlaub. Der Fuß war ein Dreibein und wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, dann waren auch nur 3 Abspannungen dran. Ich glaube immer parallel zu den Stützen.
Gruß

[Bild: 202=7-nrs_a1.jpg]
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#8
Der Urlaub sei Dir gegönnt bei dem Sauwetter draußen derzeit. Der Sommer ist wohl nun endgültig vorbei.
Ja, mit den 3 Spannseilen, das wird wohl stimmen. Ich hatte es irgendwie anders in Erinnerung. Als wenn da zwei Anhängeösen unabhängig von den Beinen dran waren, wo jeweils 2 Seile eigehängt wurden.
Ich warte noch auf einigen Kleinkram vom Modellbauladen und dann kann ich die Sache abschließen.
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#9
Hatte von So-Fr Sonnenschein, was will man mehr.
Zum Thema....ich suche noch ein besseres Foto, mal sehen ob ich was finde.

Grüßle Gorbi
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#10
Mit Unterstützung von einem Fachmann:

"Drei Beine wurden mit einem Stift geringfügig (etwa 30°) schwenkbar am Reduziergetriebe befestigt, so dass sie notfalls auch angeklappt am Reduziergetriebe während des Transportes verbleiben konnten. Das Reduziergetriebe hatte an der Stelle, wo die Beine eingesteckt wurden, je zwei Ösen. Es waren sechs Seile, die paarweise an den drei Beinen befestigt wurden. Je zwei Seile endeten in einer gemeinsamen Kausche und wurden mit einem Karabinerhaken an dem Häring befestigt. Die Häringe wurden mit gleichem Abstand zwischen die Beine eingeschlagen. Das andere Ende der Seile endete in je einem Abspannschloss, dessen Haken in die Ösen von zwei nebeneinanderliegenden Beinen am Reduziergetriebe eingehängt wurde. Die drei Häringe und die drei Beine bildeten etwa ein Sechseck. (Ich habe oft genug
mit meiner P-12 und später mit meiner P-18 verlegt :-)"
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